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Steine und Erden

Renaturierung und Rekultivierung

In Bayern werden jedes Jahr ca. 600 Hektar Land für die Gewinnung von Sanden und Kiesen genutzt. Die Gestaltung der Sand- und Kiesgruben und das Wiederherrichten nach der Gewinnung hängen entscheidend von der künftigen Nutzung des Geländes ab.

Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: Naturschutz und Landschaftspflege, Freizeit und Erholung, Fischerei, Land- und Forstwirtschaft oder bauliche Zwecke.

Rohstoffgewinnung im Einklang mit der Natur

Durch die Gewinnung von Sanden und Kiesen entstehen ökologisch wertvolle Lebensräume. In diesen siedeln sich unterschiedlichste Tiere und Pflanzen, die in der heutigen Kulturlandschaft keinen Platz mehr finden, an. Hierdurch wird die biologische Vielfalt der Region gesichert und sogar vermehrt.

Bereits während der Gewinnung können beispielsweise an Steilwänden oder Absetzbecken wichtige ökologische Nischen entstehen. Umwelt- und Naturschutz haben bei der bayerischen Steine- und Erdenindustrie eine hohe Priorität: ein großer Anteil der Rohstoffgewinnungsflächen wird der Natur zur Verfügung gestellt.

Von Menschen für Menschen

Vielfach werden Rohstoffgewinnungsflächen nach Beendigung der Arbeiten rekultiviert. Durch die Rekultivierung werden die Bodenfruchtbarkeit sowie die ursprüngliche Pflanzendecke wiederhergestellt und das Gelände für den Menschen nutzbar gestaltet. So entstehen für die Land- und Forstwirtschaft Flächen wie Äcker, Weiden oder Wälder.

Durch die Sand- und Kiesgewinnung werden zudem viele reizvolle und das ganze Jahr über besuchte Naherholungsgebiete geschaffen. Bayernweit gibt es mehrere hundert durch ehemalige Sand- und Kiesgewinnung entstandene Baggerseen, die zum Fischen, Baden und Wassersport einladen.

Zudem werden ehemalige Sand- und Kiesgruben als Siedlungen, Industriegebiete und Deponien erschlossen.